International Youth Camp 2018

Vom 6. bis zum 10. August 2018 fand das International Youth Camp 2018 in England, Branthwaite, statt. Zu diesem Anlass fuhren am Montagmorgen 36 deutsche Teilnehmerinnen und Teilnehmer dorthin. Nach einer Stunde Fahrt erreichten sie den Flughafen Düsseldorf. Der Flieger hatte zwar eine kleine Verspätung, doch dies konnte die Motivation der Jugendlichen nicht stoppen. Um ca. 15:00 Uhr deutscher Zeit landete die Maschine in Manchester, von wo sie mit einem Bus direkt nach Branthwaite in Richtung Camp fuhren. Vor Ort bezogen die Jungen ihre Zelte, während die Mädchen in Zimmern untergebracht waren. Der weitere Montagabend diente dem Ankommen und Kennenlernen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Frankreich und England.

Am Dienstagmorgen wurde ausgiebig gefrühstückt, denn bereits um 10:00 Uhr begann die erste Aktivität. Die Jugendlichen besichtigten Branthwaite und konnten dort reichlich Souvenirs kaufen. Am Nachmittag wurde dann ein großer See mit Kanus befahren. Abends waren alle entsprechend erschöpft.

Am nächsten Tag stand dann Wandern auf dem Plan. Es ging auf einen der vielen Berge, dementsprechend war die Aussicht recht gut. Nach ungefähr drei Stunden wandern fand dann das absolute Highlight vieler Teilnehmer statt: Das „Ghyill Scrambling“. Dieses bestand daraus, durch ein schmales Fließgewässer zu laufen. Oft brauchte man dafür viel Kraft und Überwindung, wie z.B. bei einem von vielen Sprüngen, bei denen man von rutschigen Felsen in ein schmales “Becken” springen musste. Auch an diesem Abend waren alle Jugendlichen mit der sprichwörtlichen “Welt” am Ende, doch trotzdem sangen sie beim anschließenden Lagerfeuer munter mit.

Der Donnerstag war der letze aktive Tag im Camp. Morgens brachen alle zur Besichtigung der Selmer Partnerstandt „Workington“ auf und vor Ort gingen viele shoppen oder nutzten ihre Freizeit, um die Stadt mitsamt ihrer Sehenswürdigkeiten zu begutachten. Am Nachmittag wurde die knapp 20 Kilometer entfernte Stadt „Maryport“ mit dem Fahrrad erkundet. Abends wurde dann ein “Wettkampf der Nationen” ausgefochten.

Am Freitagmorgen brach die Truppe aus Selm dann in Richtung Heimat auf und erreichte nach einer, durch Stau, recht stressigen Reise gegen 21:00 Uhr Selm.

Fazit:
Das International Youth Camp ist eine tolle Möglichkeit, mit Jugendlichen aus anderen Ländern in Kontakt zu treten und eine noch bessere Möglichkeit, sein Wissen aus dem Englischunterricht endlich einmal in der Praxis anzuwenden. Lediglich einen negativen Punkt äußerten verschiedene Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Nachfrage der Redaktion: Die sanitären Einrichtungen seien nicht auf dem aktuellsten Stand, aber damit könne man sich schon arrangieren.

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Alexander Nimtz

Mein Name ist Alexander und ich leite das FilmProjekt Selm, sowie die Zeitung "PunktSZ"

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