Der Ramadan ist für viele muslimische Schüler*innen eine besondere Zeit im Jahr. Während dieses Monats fasten sie von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, beten häufiger und verbringen mehr Zeit mit Familie und Gemeinschaft. Doch was bedeutet das genau, und wie wirkt sich das auf den Schulalltag aus?
Was ist der Ramadan?
Der Ramadan ist der neunte Monat im islamischen Mondkalender und gilt als heiliger Monat für Muslime weltweit. In dieser Zeit verzichten Gläubige tagsüber auf Essen, Trinken und andere alltägliche Gewohnheiten. Das Fasten ist eine der fünf Säulen des Islam und soll helfen, Disziplin zu üben, Dankbarkeit zu empfinden und Mitgefühl mit Bedürftigen zu zeigen.
Ramadan und der Schulalltag
Für muslimische Schülerinnen kann das Fasten eine Herausforderung sein – vor allem an langen Schultagen oder im Sportunterricht. Dennoch empfinden viele diese Zeit als besonders und bereichernd. Verständnis und Rücksicht von Mitschülerinnen und Lehrkräften können dabei helfen, den Ramadan angenehmer zu gestalten.
Das Fastenbrechen und das Fest des Fastenbrechens
Nach Sonnenuntergang wird das Fasten mit dem sogenannten Iftar gebrochen, oft mit Datteln und Wasser, gefolgt von einer gemeinsamen Mahlzeit mit Familie und Freunden. Am Ende des Monats feiern Muslime das Eid al-Fitr, das Fest des Fastenbrechens, an dem oft mit Verwandten zusammen gefeiert und Geschenke verteilt werden.
Wie können Mitschüler*innen unterstützen?
Nicht-Muslime müssen natürlich nicht fasten, aber kleine Gesten können viel bewirken. Dazu gehört, Verständnis zu zeigen, keine Vorurteile zu haben und Fragen respektvoll zu stellen. Wer mehr über den Ramadan erfahren möchte, kann mit muslimischen Freund*innen sprechen oder sich weiter informieren. Der Ramadan ist für viele eine Zeit der Besinnung, der Gemeinschaft und der persönlichen Stärke – und auch an unserer Schule ein wichtiger Teil des Miteinanders.