Factorio

Factorio ist ein eher weniger bekanntes Indie-Spiel, welches das Entwickler-Team „Wube Software LTD“ im März 2012 auf der eigenen Seite veröffentlicht hat und welches dann am 25. Februar 2016 auf Steam veröffentlicht wurde.
Es kostet zur Zeit 20-€ und befindet sich im Early-Access (Das Spiel befindet sich noch in der Entwicklung), welcher im Sommer 2018 enden soll.

Gameplay
Das Gameplay besteht grundlegend aus drei Teilen: Fabriken bauen, Aliens angreifen oder sich verteidigen und neue Techniken erforschen.
Die neuen Techniken werden leicht durch das Forschungsmenü, das wie ein Skill-Tree aufgebaut ist, erlernt.
Neue Techniken werden im Inventar, welches gleichzeitig auch das Crafting Menü ist, hergestellt und in die Hotbar gezogen.
Im späteren Verlauf des Gameplays benutzt man zum Beispiel Züge oder Autos, um sich schneller auf der Karte fortzubewegen, oder man lernt wie man effizientere, bessere Greifarme und Fließbänder baut.
Dank diesem Forschungssystem hat das Spiel eine gute Langzeitmotivation und man entdeckt immer neue Gerätschaften, mit denen man effizienter und besser arbeiten kann.

Modi
Factorio bietet verschiedene Spielmodi (Kampagne, benutzerdefiniertes Spiel und Multiplayer), wobei das benutzerdefinierte Spiel und der Multiplayer sich nicht unterscheiden.
In der Kampagne stürzt man zunächst mit einem Raumschiff in der Welt ab, und das Ziel besteht daraus, eine Rakete zu bauen, um den Planeten zu verlassen.
Im benutzerdefinierten Spiel und im Multiplayer kann man bei der Erstellung der Karte ein paar zusätzliche Optionen festlegen. So kann man zum Beispiel einstellen, dass mehr Ressourcen auf der Karte erscheinen oder, dass es keine feindlichen Aliens mehr gibt.

Grafik und Sound
Grafisch erinnert das Spiel stark an StarCraft, weil es eine Top-Down-Sicht und eine niedrige Texturauflösung hat.
Manche Texturen sind leicht schwammig, jedoch hat der Grafikstil etwas besonderes.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Spiel überzeugt mit zahlreichen, flüssigen Animationen, welche den Spielspaß erhöhen. Sounds gibt es ebenfalls, jedoch muss man direkt neben den Soundquellen stehen um die Sounds zu hören, was auf Dauer unangenehm ist. Umgebungsgeräusche gibt es ebenfalls nicht, dafür aber Ingamemusik.

Steuerung
Die Tastenbelegung funktioniert sehr gut, jedoch stört es ein wenig, dass man sich nicht um 360 Grad, sondern nur um 45 Grad drehen kann.
Man kann das gesamte Spiel mit Hilfe von Hotkeys per Tastatur bedienen, jedoch kann man auch mit der Maus spielen.

Mods
Factorio hat eine große Modding-Community, d.h, dass es eine riesige Anzahl an Mods gibt. Die Mods sind alle sehr unterschiedlich und es gibt sogar Modpacks (Kollektionen von Mods). Die Mods unterscheiden sich größtenteils in Grafik, mehr Maschinen und mehr Feinde. Alle werden vom Spiel unterstützt und es gibt eine Ingame Modliste von der aus man einfach die Modifikationen herunterladen kann.

Multiplayer
Der Multiplayer von Factorio ist simpel, macht deutlich mehr Spaß als der Singleplayer. Jedoch reduziert dieser sich bei einer schlechten Verbindung um ein Vielfaches.

Wenn man möchte, kann man sich bei Diensten wie Nitrado (ab 3,00€ pro Monat) einen Server mieten, oder diesen auf seinem eigenen Rechner hosten.
Hat man jedoch keine Lust, einen eigenen Server zu nutzen, so kann man in der Serverliste des Spiels nach Servern suchen.

 

Fazit
Wir empfehlen Factorio allen, die Indie-, Strategie- und Aufbauspiele gerne spielen.
Für 20€ lohnt es sich, unserer Meinung nach, auf jeden Fall mal reinzuschauen.

Bewertung
Wir geben dem Spiel 7/10 Punkten, da es sehr viel Spaß machen kann,
man jedoch lernen muss, wie man komplexere Fabriken baut und durch fehlende Ingame-Tutorials ist es nicht leicht, die Mechaniken zu lernen. Hier gilt also: Learning by doing!
Die Grafik ist einfach gehalten, die Klangkulisse dagegen zu einfach.
Ansonsten empfehlen wir es gerne weiter.

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